Nr. 212 „Die Wilderer vom Gamsgebirg“

Personen: 8 He, 5 Da

Volksstück in 5 Akten mit Gesang.

Zeno, Sohn des Koglerbauern, soll beim „Wildern“ einen Jäger erschossen haben. Er wird zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Von der Verurteilung profitiert Tobi, der Forstgehilfe. Weil er während der Verhandlung zum Förster hielt, wird er zum Jagdgehilfen befördert, kann um die Hand der Förstertochter Christa und ist kurz davor den Koglerhof zu kaufen. Wenn da nicht der Holzknecht Max wäre, der den wahren Täter kennt und Tobi damit erpresst. Die Eltern Zeno`s und Adlheid, seine Freundin, zerbrechen fast an Zeno`s Unglück. Zeno aber bricht aus und täuscht seinen Tod vor, um den wahren Täter zu finden. Als Max weiterhin Tobi erpresst, möchte ihn Tobi ebenfalls „um die Ecke bringen“. Dies misslingt und so kommt doch noch die Wahrheit ans Licht. Der Kurpfuscher Woferl sorgt für Heiterkeit in diesem Volksstück.

Dieses Gebirgsstück war bis zum Jahre 1980 im Verlagsprogramm und wurde jetzt wieder neu entdeckt.



Nr. 193 „Der Fischerloisl von Schliersee“

Personen: 6 He, 3 Da

Volksstück in 4 Akten (1 Bühnenbild).

In einer Dorfgemeinschaft ist allerhand los. Das tägliche Leben geht seine Wege, Tratsch und Ratsch bringt einiges Durcheinander. Eines Tages geht eine furchtbare Nachricht durchs Dorf. Seestaller, der Wirt, ein passionierter Jäger, ist erschossen worden. Der Fischerloisl, ein rechtschaffender Bursch, soll es gewesen sein. Leni, die Kellnerin vom Dorfwirt, hat ein Auge auf ihn geworfen. Dieser aber wiederum ist in Roswitha, der Tochter vom Wirt, verliebt. Ein herrliches Seegrundstück gehört dem Loisl. Roswitha geht zum Schein auf einen Heiratsantrag von Loisl ein, um die Wiese am See als Bauplatz für ein neues Hotel zu ergaunern. Andrä, ein Wilderer, möchte gern die Leni, bedrängt sie und schiebt die Tat dem Loisl in die Schuhe. Leni ist aber von der Unschuld des Loisl überzeugt und ringt dem Andrä ein Geständnis ab. Leni und Loisl finden ihr Glück, ebenso die Ratschkathl und Kaitl, der Gemeindediener.

- Im ganzen ein spannendes Dorfdrama.



Nr. 184 „Der Sternhofbauer“

Personen: 6 He, 3 Da

Ein besinnliches Volksstück in 3 Akten (1 Bühnenbild).

Von Untermoos nach Hohenreith soll am Sternhof vorbei eine Straße gebaut werden. Der Sternhofer bringt es als Bürgermeister mit Hilfe eines Regierungsbeamten, welchem er seine Tochter Burgi zu Frau versprochen hat, so weit, dass die Straße am Wiesberg gebaut wird, damit sein Grundstück verschont bleibt. Doch dort steht das Wiesleitner-Grundstück im Weg. Ein Enteignungsverfahren, gegen das sich die Wiesleitnerin und ihr Sohn Thomas wehrten, ist eingeleitet. Der Sternhofer hat vor, dieses Grundstück sich anzueignen. Beim Dorfwirt kommt es zu einer Schlägerei. Dabei wird der Sohn des Sternhofers schwer verletzt, auf Thomas fällt der Verdacht des Übeltäters. Aus Verärgerung veranlaßt der Sternhofer den Abriß des Wiesleitnhauses. Die Wiesleitnerin kommt ins Altersheim, der Thomas in U-Haft. Der Straßenbau über den Wiesberg beginnt. Doch plötzlich stirbt der Sohn des Sternhofers. Zugleich stellt sich heraus, dass Thomas unschuldig ist. Dann stirbt auch noch der Sternhofer an den Folgen eines Autounfalls, jedoch kann er sich noch zuvor mit der Wiesleitnerin aussöhnen. Der Sternhofer hinterläßt durch seine Tod keinen leiblichen Erben. Da ist aber die Burgi, die Tochter aus erster Ehe, welche von der Heirat mit dem Beamten nichts wissen wollte, weil sie den Thomas gern hat. Nun erwächst für Thomas und Burgi das unverhoffte Glück die Besitzer des Sternhofes zu werden.



Nr. 161 „Der Wildschütz vom Königssee“

Personen: 5 He, 3 Da

Gebirgsvolksstück in 3 Akten (1 Bühnenbild).

Der Jäger Flori liebt Evi, die Tochter des Wildschützen Anderl Hinterseer. Flori weiß um dessen Treiben, zögert aber, ihn zu überführen. Evi wiederum ist Flori gegenüber schroff und ablehnend, weil sie in seinen häufigen Besuchen eine Falle für ihren geliebten Vater vermutet. Anderl wird verdächtigt, einen Raubüberfall auf den Waldaufseher gemacht zu haben. Aber Flori gelingt es, dem wirklichen Täter, dem Gastwirt Brandner, auf die Spur zu kommen und ihn zu stellen. Durch sein charaktervolles und mutiges Verhalten hat schließlich Flori die Liebe seiner Evi gewonnen.



Nr. 152 „Der Geierbartl“

Personen: 8 He, 4 Da

Volksstück in 4 Akten.

An einem Sonntagnachmittag findet man den Förster Tannbichler erschossen im Berghausner Forst . Der einzige, der eine Ahnung hat, wer ihn auf dem Gewissen haben könnte, ist der Burgtaler Pauli. Aber da er sich nicht sicher ist, behält er seinen Verdacht zunächst für sich. Als ihm jedoch ein paar Halbe Bier zuviel die Red lockern, schwatzt er – an der unrechten Stelle, vor den unrechten Ohren. Als es für den Geierbartl keinen Zweifel mehr geben kann, dass der Pauli von seiner Wilderei weiß und in ihm den Mörder Tannbichlers vermutet, zögert er nicht, diesen gefährlichen Mitwisser ebenfalls auf die Seite zu räumen. Aber er ist alles andere als ein raffinierter Verbrecher. Der Pauli kommt mit dem Leben davon und nun zieht sich Zug um Zug das Netz um den Bauernknecht, den jeder für einen ordentlichen Menschen hält, zusammen, bis man ihn endlich im Haus seiner Komplizin, der Wirtsvroni, fängt und der irdischen Gerechtigkeit überliefert.



Nr. 149 „Die Erbschaftsklausel“

Personen: 4 He, 6 Da

Volksstück in 4 Akten (1 Bühnenbild).

Der Brunnerkaspar soll von seinem Bruder aus Amerika einen Mordshaufen Geld erben. Aber die Sache hat einen Haken: Der Brunner und seine Rosl sollen nämlich das Geld nur kriegen, wenn sie mindestens ein Kind haben. So hat`s der Bruder bestimmt, denn er ist zu Lebzeiten ein Kindsnarr gewesen. Der Kaspar und die Rosl aber haben kein Kind! So glauben wenigstens sie beide und alle Leut in Tutlfink, denn das erste und einzige ist bald nach seinem Eintritt in diese trübe Welt wieder davongegangen. Des einen Leid ist des andern Freud, in diesem Fall die Freud des Bürgermeisters von Tutlfink, denn wenn die Sache so steht, soll die Gemeinde das Geld bekommen – zum Bau eines Kinderheims. So hat`s der Bruder bestimmt. Man kann verstehen, dass der Kaspar ihm das nicht dankt und sich trotz seiner bekannten Ehrlichkeit von dem hintertriebenen Trunner fast auf krumme Wege verführen lässt, um das Geld trotzdem zu bekommen. Aber zu guter Letzt stellt sich heraus, dass es krummer Wege nicht bedarf, denn der Kaspar und die Rosl haben tatsächlich ein Kind, nur hat es ihnen ein seltsames Geschick so lange vorenthalten. Zur großen Freude über das Wiederfinden gesellt sich die über eine glückliche Hochzeit, denn das „Kind“ ist mittlerweile ein strammes heiratsfähiges Dirndl geworden, mit dem sich der Franzl, Großknecht beim Brunner, getrost sehen lassen kann.



Nr. 146 „Der Lumpenlois“

Personen: 6 He, 2 Da, 5 Kinder

Volksstück in 3 Akten (1 Bühnenbild).

Der Lumpenlois, das ist der Bub vom Brunner Joch und seiner Marie. Die drei leben in einem nicht allzu großen Dorf. Sie leben glücklich bis zu dem Tag, da der Joch, der ein Maurer ist, in den Verdacht kommt, Geld gestohlen zu haben. Der Joch ist unschuldig, aber das Wort des Hofbauern, des Anklägers, gilt mehr, und so ist der Joch in den Augen der Leute ein Dieb. Furchtbar ist ein Dorf, wenn es verachtet. Wo einer auf den anderen so angewiesen ist, wie hier, da gibt es tausend Wege, einen spüren zu lassen, dass man ihn nicht will. So kommen schwere Tage für den Joch, die Marie und – für den Loisl. Er ist ein Kind, dem ein liebehungriges Herz gegeben ist. Deshalb leidet er unter der Lieblosigkeit des Vaters, der verbittert mit seinem Schicksal hadert, unter der Lieblosigkeit auch der Schulkameraden, die das tun, was ihnen die Großen vormachen: verachten und beleidigen. Bleibt nur die Mutter, die hier wie überall in der Welt mit ihrer Liebe alles zusammenhält. Doch eines Tages endet der Himmel die Prüfung. Die Unschuld des Joch kommt an den Tag, die eisige Mauer der Verachtung bricht und er und die Seinen sind wieder eingelassen in die warme Geborgenheit der Gemeinschaft, ohne die der Mensch nicht wahrhaft leben kann.



Nr. 142 „s`Glück im Winkel“

Personen: 4 He, 3 Da

Volksstück in 3 Akten.

Der Jagdherr Horn ist in seiner Jugend ein herrischer Mensch gewesen, voll Stolz, Ehrgeiz und Jähe. Nun ist er ein nachdenklicher Mann geworden, dessen rauhes Wesen das empfindliche Herz nur notdürftig verbirgt. Damals ist er schuldig geworden an einem geliebten Menschen. Damit beladen hat er sich in die Einsamkeit geflüchtet, in sein Jagdhaus, das mit seinem Namen „s`Glück im Winkel“ an glücklichere Tage gemahnt. Dort will er sühnen für das, was er getan. Aber noch einmal wird er schuldig: am Franzl, seinem Jäger, der sein Kind ist, das er nicht kennt. – Doch nun ist das Maß seiner Prüfungen voll. Ein gnädiges Geschick führt ihm Franzl noch einmal zu, spät, aber treu ihm und sich selbst noch immer. Und nun bittet er um die Hand, die er einst stolz zurückstieß. Sie wird ihm gewährt, und mit ihr ein Glück, das er nicht verdiente, das die Liebe schenkt, die nicht auf Rache und Vergeltung sinnt.



Nr. 138 „Gewitterwolken überm

Bernleitnerhof“

Personen: 4 He, 3 Da

Volksstück in 3 Akten (1 Bühnenbild).

Gleichsam wie der Leib mit der Seele, so ist mit einem Gehöft das Geschlecht verbunden, mit dem Leben eines Stückes Erde der Strom des Bluts, den der Nachfahr weiterträgt, der aber ihn selbst trägt und überdauert. Und eines ist ohne das andere ohne Halt und Bestand. So ist das eine des anderen Schicksal, und Prüfung droht jederzeit zwiefältig: Von Gott, der die Furcht der Erde segnet oder verflucht nach seinem Willen, oder vom Menschen, der, frei Handeln, das Gesetz des Geschlechts, den Dienst an der Erde annimmt oder aus Selbstsucht verwirft. – Dunkles Gewölk droht über dem Bernleitnerhof und es ist trächtig von Unheil der zweiten Art: Wird Huber, der Zweitgeborene, wenn die Stunde es fordert, sich dem Dienst am Hof unterwerfen? Er tut es, aber nicht ohne Kampf.



Nr. 134 „Herz ist Trumpf“

Personen: 8 He, 7 Da

Eine Bauernkomödie in 3 Akten.

Dieses ehrliche Stück hat mehr als gar nichts mit dem Kartenspielen zu tun. Das Herz, das hier gemeint ist, ist das wirkliche Herz, und dass es Trumpf sei, soll nichts anderes heißen, als dass es auf das Herz ankommt. Insbesondere geht es um das Herz des Urban, des Buben vom Angermeier, der von der Schoberzenzi nichts mehr wissen will, nachdem das Blut seinen Rausch gehabt hat und Zenzi ein Kind unter ihrem Herzen trägt. Dass das junge Blut rebellisch ist und hin und wieder die Schranken sprengt, die ihn Herz und Kopf zu setzen haben, weiß jeder, und das wird nicht anders, wenn man unwissend tut. Wenn und wo aber das einmal geschehen ist, da wünschte man sich einen solch guten Geist hin, wie der Thomas Lichtinger einer ist und der weiß, dass es dann gilt, statt zu verdammen, wieder einzurichten. Er jedenfalls tut das Seine, aus dem Urban, einem komischen Kerl, bei dem Blut und Herz ein jedes auf eigene Faust leben wollen, wieder ein ganzes Mannsbild zu machen. – So ernsthaft die ganze Geschichte ist, es gibt in ihr auch allerhand zu lachen.



Nr. 128 „Der G`wissenswurm“

Personen: 7 He, 3 Da

Bauernkomödie in 3 Akten (4 Bühnenbilder).

Diese alte G`schicht des noch älteren Anzengruber selig! – werden Sie sagen. Doch Sie haben – ausnahmsweise – Unrecht. Der alte Anzengruber selig hatte nämlich, erstens, einen recht scharfen Blick für gewisse Kinderkrankheiten der Menschenherzen, was ihm zu einer ganz kleinen Unsterblichkeit verhelfen dürfte. Zweitens aber handelt es sich hier um einen bayerischen „G`wissenswurm“, in dem jeder redet, wie ein bayerischer Schnabel gewachsen ist. – Der Inhalt?! Ich mein, das können wir uns ersparen. Oder sollten Sie noch nicht –? Am besten, Sie bestellen das Büchl zum Anschauen. Vielleicht entschließen Sie sich dann gar zu einer Aufführung, so zu einer Gelegenheit, wo der Ernst heimlich in die Ausgelassenheit hineinschaut. Da passt es hin.



Nr. 124 „Der Gmoalump“

Personen: 10 He, 5 Da

Volksstück in 4 Akten.

Dieses Volksstück ist längst kein Fremdling mehr an den bayerischen Vereinsbühnen und bedarf keiner anpreisenden Empfehlung mehr. – Miterleben können wir die Verwirrung der von Eifersucht besessenen Wirtsloni, die einen braven Burschen ins Unglück stößt, mitleiden mit ihrem schuldgequälten Herzen, und wir könne verstehen ohne zu entschuldigen, dass sie im Abgrund ihrer Schuld verzweifelnd Hand an sich legt, weil sie Den nicht mehr sieht, Der jede Schuld verzeihen kann und auf Dessen Vergebung allein es letztlich ankommt. Ein ernstes, ein gutes und bewährtes Spiel.



Nr. 121 „Die Wildjagerdirn“

Personen: 9 He, 3 Da

Ein Spiel aus den Bergen in 4 Akten.

In den Wäldern treibt eine Wildererbande ihr Unwesen. Der Förster weiß nicht dagegen aufzukommen. Der junge Forstgehilfe, erst aus der Stadt gekommen, hasst den Wald und seine ihm unheimlichen Einsamkeiten. Er verliert sein Herz an die Tochter des Straßerwirts, die Wildjagerdirn, die mit dem Jäger nur spielt, um die Wilderer zu schützen. Im letzten Augenblick erkennt der Jäger den Trug und rettet dadurch den Förster, ihn selber aber wirft es aufs Wundbett. Von Hannerl, der Försterstochter wird er gesund gepflegt., lernt in ihr die rechte Jägersfrau kennen und lieben. Der alte Much bringt mit seiner unbeholfenen und verschmitzten Treuherzigkeit viel Lachen in das sonst sehr aufregende und fesselnde Stück.



Nr. 118 „D`Unglücksalm“

Personen: 6 He, 4 Da

Volksstück in 3 Akten.

Da wohnte vorzeiten auf einer Alm hoch im Gebirge eine grausame Sennerin, die den Burschen den Kopf verdrehte und sie nach genossener Lust hinab stieß von einem jähen Felsen. Seitdem, so geht die Sage, bringe dieser Ort über jeden, der dort wirtschaftete oder zukehre, Unglück. Jetzt ist die Vevi dort oben Sennerin, ein scheues, versonnenes Dirndl, die nichts wissen will von der lauten Lust der Welt. Allein und lieblos ist sie als lediges Kindl aufgewachsen und der durch frühe Untreue eines geliebten Menschen verstörte Sinn der Mutter lehrt sie Misstrauen gegen die Menschen, während sie doch zu innerst sich nach einem sehnt, den sie von Herzen gern haben dürfte. Hier nun will das Unheil hineingreifen in ihr Leben: Es führt den verwundeten Jäger Franz in ihre Hütte. Er findet Gefallen, sie beginnt ihn zu lieben. Als sie aber erfährt, dass unten im Dorf schon eine Braut, die Förster Loni, auf ihn wartet, da erkennt sie das Zeichen des Fluchs. Und sie bricht ihn, indem sie mit traurigem aber großen Herzen auf ihre Liebe verzichtet. – Ein ernstes Volksstück freilich, dem doch der lustige Bader Wimmerl an der richtigen Stelle etwas zum Lachen beigibt.



Nr. 111 „Der Meineidbauer“

Personen: 7 He, 3 Da

Volksstück in 5 Akten.

Das ist die Geschichte des Matthias Ferner, Bauer auf dem Kreuzweghof, den die Gier nach Besitz und Ansehen bis in sein tiefstes Wesen hinein verdirbt, so verdirbt, dass er lästerlich den Herrgott selbst zum Zeugen macht für seine Lüge und nicht merkt, dass der Gott, dem er Zeit seines Lebens fromm zu dienen glaubt, nur ein Götze ist, den sich seine Habsucht geschaffen hat, damit nichts und niemand sie störe, und der dafür schon in diesem Leben auf geheimnisvolle Weise von jenem bestraft wird, der da spricht: „Ich bin der Herr dein Gott; du sollst keine fremden Götter neben mir haben!“ Die vorliegende Bearbeitung des wohlbekannten Volksstücks ist für Laienbühnen in jeder Hinsicht einfach zu spielen.



Nr. 110 „Enzian und Edelweiß“

Personen: 7 He, 3 Da

Oberbayerisches Volksstück in 4 Akten.

Der ehrgeizige Kranbichler will seine einzige Tochter zu einer Heirat mit dem Bauernsohn Alex zwingen. Diese weigert sich aber zu gehorchen, weil sie ihr Herz längst an den braven Jäger Thomas verschenkt hat, der unschuldig im Gefängnis war. Der Kranbichler verstößt daraufhin seine Tochter, wird aber von Alex und seinem Helfershelfer Dominik aufs schwerste hintergangen. Der alte Knecht Gori aber wacht auf dem Kranbichlerhof. – Er und Susi, die Magd, sorgen auch für den Humor im Stück. – Mariann und Thomas, die sich einmal mit einem Buschen Enzian und Edelweiß die Treue gelobt haben, harren als Sennerin und Holzknecht solange aus, bis die Unschuld des Thomas ans Licht kommt. Gori holt die Beider heim und sie kommen gerade noch recht, um den Kranbichlerhof vor dem Verkauf zu retten.



Nr. 109 „Teufelsjäger und Wildererkönig“

Personen: 7 He, 4 Da

Oberbayerisches Volksstück in 5 Akten.

In den Bergen und Wäldern der Grafschaft Ried treiben Wilderer unter der Führung eines geheimnisvoll anonymen Mannes, der sich selbst den Wildererkönig nennt, ihr Unwesen. Da wird vom alten Grafen ein neuer Jäger eingestellt, der verspricht, nicht eher zu ruhen, als bis er den Wilderer und Mörder zur Strecke gebracht habe. Bald wird er wegen seiner vermeintlichen Kugelsicherheit der Teufelsjäger genannt. Aber auch ihn trifft die Kugel des Frevlers und wirft ihn aufs Wundbett. Der Wildererkönig triumphiert und fühlt sich so sicher, dass er dem unerwartet schnell genesenen Jäger schließlich doch in die Falle geht, wobei er sich selbst als ein gräflicher Jäger entpuppt. – Ein Stück mit abwechslungsreicher Handlung, spannend bis zum Schluss, wobei der patscherte Nazi und sein Modei für reichlich Humor sorgen.



Nr. 107 „Der Hof an der Grenz“

Personen: 14 He, 3 Da

Ein Spiel von Bauern und Schwärzern in 4 Akten mit Gesang.

Über 500 Jahre sitzen die Maxbauern auf ihrem Hof an der Grenze. Nun will der Hoferbe eine „Städtische“ und noch dazu eine Kellnerin auf den Hof bringen als Bäuerin. Der Maxbauer tobt, enterbt den Ältesten, gibt dem Zweitgeborenen das Anwesen. Dieser verlumpt das Erbe in wenigen Jahren, kommt immer tiefer in die Schulden, fängt zuletzt das Schmuggeln und Schwärzen an, dieweilen der Thomas sich mit seiner Vev eine neue Existenz aufbaut und am Ende gerade noch recht kommt, die Heimat mir seinem Ersparten zu retten.



Nr. 101 „Die Försterevi“

Personen: 9 He, 4 Da

Volksstück in 5 Akten.

Der junge Graf, der als raffinierter Weiberjäger bekannt ist, besucht sein Revier zu einem Jagdurlaub. Der Förster, ein rechtschaffender Mann und vertrauter Untergebener schon des alten Grafen, von dessen Güte und Rechtlichkeit an dessen Sohn nichts zu finden ist, fürchtet für seine Tochter, die unschuldige, aber unerfahrene und leichtgläubige Evi. Die Befürchtungen des Försters sind nur zu berechtigt. Er belauscht eine Begegnung des Grafen mit seiner Tochter, während der jener Evi zu einem Stelldichein überredet. In der Wut über diese Unverschämtheit stößt der rechtlich gesinnte Mann Drohungen aus, die nicht ungehört bleiben. Die darauf wird der junge Graf ermordet. Der Förster steht in Mordverdacht und wird in Untersuchungshaft genommen, bis – nun, das werden Sie erfahren, wenn Sie das Stück demnächst mit sicher großem Erfolg aufführen werden.



Nr. 97 „Gehetztes Wild“

Personen: 9 He, 3 Da

Ein tragisches Volksstück in 4 Akten.

Da ist der Soldat Loisl und seine mächtige Liebe zur Heimat und zu seiner Lori. Dagegen steht der Krieg, die dem natürlichen Menschen immer unbegreiflich bleibenden Selbstvernichtung der Menschheit, die zwischen ihren granitenen Gesetzen unerbittlich alles ihr Wiederstrebende zermahlt, unmenschlich, seelenlos, ohne Gnade. – Kein Tendenzstück, sondern ein zeitloses Volksstück, so zeitlos wie Krieg und Liebe.



Nr. 87 „Das Komödiedirndl“

Personen: 6 He, 4 Da

Ein ländliches Spiel in 4 Akten.

Seit jeher wohl ist die Stadt Gegenstand romantischer Sehnsüchte der jungen Menschen auf dem Lande, die sich von ihr die mühelose Erfüllung heimlicher Wünsche und Träume erhoffen. So ergeht es auch unserer Zenzi, die auf die Ermahnungen ihrer Leute nicht hört und eine bittere Enttäuschung erleben muss. Doch sie kann zurückkommen in die Geborgenheit ihres, wie sie nun weiß, so geliebten Dorfes.



Nr. 86 „Die Schmuggler vom Hohen Göll“

Personen: 10 He, 2 Da

Volksstück aus den Berchtesgadener Bergen in 4 Akten.

Es lauert überall in der Welt das Böse und sucht sich sein Opfer. Hier sitzt es im Grenzbeamten Ubler, den ein Ehrgeiz ohne Maß hinwegtreibt über alles menschliche Gefühl. Doch weil es nicht wahr ist, dass das Böse die Welt regiert, stehen gegen ihn der aufrechte Jäger Hans, sein ehrliches, gerades Mädel, die Sali, und der selbstlose Grenzer Lanz, dessen Liebe die große Schuld seines Berufskameraden gut machen will. Dieser Kampf zwischen Gut und Böse ist verwoben in ein stürmisch Geschehen an der grauen Grenze, der großen Versuchung im Lebenskampf der Grenzbewohner.



Nr. 79 „Die Haberltöchter von Marschall“

Personen: 8 He, 9 Da

Volksstück in 5 Akten.

Um das Leben und die Taten der Haberl von Marschall spinnen sich viel Geschichten im Volk und manch einer weiß etwas zu erzählen von der berühmt gewordenen Wunderdoktorin zu Mariabrunn, die auch aus dieser Sippschaft hervorging. Ihr und ihren Schwestern gilt, wie der Titel verrät, besonders das Interesse dieses Stückes, das aufregend und spannend ihr bewegtes Leben inmitten einer Horde raub- und mordlustiger Brüder vor Augen führt.



Nr. 77 „Heimkehr“

Personen: 10 He, 6 Da

Volksdrama in 4 Akten.

Ein Stück, das eine der tragischsten Situationen aus der Fülle der Nachkriegsprobleme herausgreift und mit tiefem Verständnis menschlich echt auf die Bühne stellt. Mahnung und mahnende Besinnung auf das grausame Schicksal unschuldiger Menschen.



Nr. 72 „s`Röserl vom Falkenstein“

Personen: 8 He, 4 Da

Oberbayerisches Volksstück aus den Inntaler Bergen mit Gesang in 4 Akten.

Das Geld ist der Gott des alten Wimmer, dem er selbst das Glück seiner Tochter opfern will. Im letzten Augenblick verhindert ein gerechtes Geschick, dass er schuldig wird an sich und den Seinen und bringt ihn wieder auf den rechten Weg.



Nr. 69 „Die Rache der Sennerin“

Personen: 10 He, 3 Da

Volksstück aus den Bayerischen Bergen mit Gesang und Tanz in 4 Akten.

Verschmähte Liebe und gekränkter Stolz schüren im Herz der Sennerin Burgl ein beständiges Feuer der Rache gegen den Glockenhofer und seine Sippschaft und beschwören eine Fülle dramatischen Geschehens herauf.



Nr. 68 „Herzschlag zwischen Almrosen“

Personen: 10 He, 4 Da

Gebirgsvolksstück mit Gesang in 5 Akten.

Das Herz des alten Senner Kilian ist es, das nur im herben Duft der Almrosen und im Schatten der geliebten Berge schlagen will. Selbstlos opfert seine Tochter Nandl ihr Glück, um den Vater seine Bergheimat und damit den Willen zum Leben zu erhalten, bis ein gerechtes Schicksal ihr vergilt, was sie Gutes getan.



Nr. 64 „Der Lumpenknecht vom

Sonnenberg“

Personen: 9 He, 2 Da

Ein Bauernspiel in 4 Akten.

Ein Bein, zerschossen vom Krieg, den guten Namen vom üblen Leutgered verdorben, so muss der Alois Entmoser nach seiner Rückkehr in die Heimat wieder anfangen, seinem Leben einen Sinn zu geben.



Nr. 61 „Der Austragler vom Markhof“

Personen: 9 He, 3 Da

Volksstück in 4 Akten (1 Bühnenbild).

Ein fester Pfeiler im Sturm ist der alte Austragsbauer für den Markhof, der in den Händen einer unwürdigen Bäuerin und eines schwachen Bauern dem Untergang geweiht scheint. Wechselvolles Spiel des Schicksals, spannend und packend dargestellt, rettet den Hof aus seiner Not und bringt ihn in die rechten Hände.



Nr. 58 „Der Wildschütz von Bayrischzell“

Personen: 6 He, 5 Da

Wilderervolksstück aus den Bayrischzeller Bergen in 5 Akten und einem Schlussbild.

Liebe, Leidenschaft, Hass und Verbrechen in so gelungener Mischung müssen jedes Herz höher schlagen lassen.

Bereits die 3.Auflage zeigt, dass es sich um ein äußerst erfolgreiches Volksstück handelt!



Nr. 55 „Im schwarzen Rößl“

Personen: 6 He, 3 Da

Oberbayerisches Volksstück mit vielen Liedern in einem Vorspiel und 3 Akten.

Freud und Leid einer Ehe zieht prachtvoll gezeichnete Charaktere in ihr Geschehen. Eine Handlung voller Vielfalt, umrahmt von gefälligen Melodien macht das Stück zu einem Genuss für jeden Zuschauer und zu einer Befriedigung für den Spieler.



Nr. 48 „Die Christl vom Tannhof“

Personen: 6 He, 5 Da

Oberbayerisches Volksstück mit Gesang in 3 Akten (1 Bühnenbild).

Ein echtes Stück Bauernleben, reich an ernsten und humorvollen Szenen. Sehr geeignet für einfache Bühnenverhältnisse.



Nr. 40 „Die vom Engelhof“

Personen: 6 He, 3 Da

Oberbayerisches Volksstück mit Gesang in 4 Akten (1 Bühnenbild).

Der Krieg und die Abwesenheit des Bauern schaffen auf dem Engelhof Raum für Spitzbuben und Intriganten, denen die Bäuerin kaum gewachsen ist. Doch gerade noch zur rechten Zeit kommt der Bauer zurück und schafft Ordnung und Recht.



Nr. 39 „Der Bettelbua“

Personen: 10 He, 3 Da

Volksstück aus den Bayerischen Bergen mit Gesang und Tanz in 5 Akten.

Ein armer Bursch kämpft gegen seine Widersacher um Glück, Ehre und Liebe und führt im Verlauf einer abwechslungsreichen Handlung, die auch den Humor nicht vermissen lässt, das Gute zum Siege.



Nr. 37 „Sonnwendnacht“

Personen: 7 He, 5 Da

Oberbayerisches Volksstück aus dem Chiemgau mit Gesang in 4 Akten.

Güte und Frömmigkeit sprechen aus dem Munde des Menschen, dem eine hochmütige Dirn in der Sonnwendnacht das Herz gebrochen und der er nach Jahren voller Leid Verzeihen und Frieden im Herzen gewährt. Ein ernstes, dramatisches Spiel um den Wert der Liebe und Treue.



Nr. 28 „s`Liserl vom Berghof“

Personen: 7 He, 4 Da

Oberbayerisches Volksstück mit Gesang in 4 Akten.

s`Liserl, die einzige Tochter des Berghofers, ist ein braves, rechtschaffendes Dirndl. Sie hat sich in Martl verliebt, der nur ein armer Knecht ist. Das passt dem Berghofer gar nicht. Ihm wäre der Jagdaufseher Forster, wegen dem Geld, viel lieber. Der wäre auch noch ein Verwandter des Baron von Griebenstein. Doch dies ist nur ein Vorwand Forsters, dem es nicht um die Heirat mit dem Liserl geht, sondern um das schöne Geld, das aus dem Berghof herauszuholen wäre.. Martl muss wegen angeblicher Wilderei unschuldig ins Gefängnis. Aber nur weil Forster den richtigen Wilddieb laufen ließ und dafür Martl verdächtigt. Der Berghofer drängt indes auf die Heirat vom Liserl mit dem Forster. Doch das Liserl bleibt dem Martl treu und wird vom Berghofer aus dem Haus gejagt. Sie findet bei der Mutter Martls Unterschlupf. Als sich herausstellt, dass Forster schon verheiratet war und sein Kind schmählich verlassen hatte, erkennt der Berghofer seine Fehler und willigt in die Heirat des Liserls mit Martl ein. – Bereits die 3.Auflage zeit, dass dieses Volksstück damals wie heute noch gern gespielt wird.



Nr. 27 „s`Preisliad“

Personen: 6 He, 3 Da

Volksstück aus dem Berchtesgadener Bergen mit Gesang und Tanz in 4 Akten.

Ein hochdramatisches Volksstück um Liebe und Schuld von erschütternder Wirkung auf jeden Besucher. Auch für Allerseelen und Weihnachten geeignet.



Nr. 25 „Der Schmuggler und sein Sohn“

Personen: 12 He, 3 Da

Volksstück aus den Bayerischen Bergen in 4 Akten (5 Bühnenbilder).

Der abgrundtiefe Hass des armen Gütlers auf den reichen Wirt wird zu einer unseligen Quelle des Leides und Unglücks und raubt ihm schließlich selbst Frieden und Leben. Doch sein Tod nimmt eine große Last von den Lebenden und schafft Raum für junges Glück und Versöhnung.



Nr. 24 „Der Fischer vom Taubensee“

Personen: 10 He, 4 Da

Ein Volksstück aus den Chiemgauer Bergen in 4 Akten.

Als Findelkind aufgewachsen, von den Menschen verachtet, findet schließlich der Fischerflori den lang entbehrten Frieden doch an einer Mutter Brust. – Heitere Szenen bringen dem an sich ersten Stoff den glücklichen Ausgleich.



Nr. 23 „D`Wildkatz von Ammerdorf“

Personen: 7 He, 3 Da

Oberbayerisches Volksstück mit Gesang und Tanz in 3 Akten.

Die begehrenswerte, aber resche Wildkatze des Bergwirts findet nach tragischen Zwischenfällen den Mann ihres Herzens und der sich in puncto Liebe noch für sehr rüstig haltende Bergwirt muss nun doch wohl oder übel in den Austrag gehen.



Nr. 19 „s`Glück vom Seehof“

Personen: 7 He, 3 Da

Ein Volksstück mit Gesang in 3 Akten.

Eine Gewitterstimmung auf dem Seehof erfährt durch den lebensweisen alten Seehofer ihre Entspannung und führt das Spiel voll reifer Handlung und auch sprudelnden Humor zu einem guten Ende.



Nr. 6 „s`Lenerl vom Königssee“

Personen: 7 He, 5 Da

Oberbayerisches Volksstück mit Gesang in 3 Akten.

Das Lenerl ist Kellnerin beim Seewirt und in den schneidigen Jäger Klement verliebt. Lustig geht es zu im Wirtsgarten beim Seewirt. Die drei Burschen aus dem Ort, der Wastl, Martl und Lenz, versuchen auch ihr Glück beim Lenerl und der Hausdirn, der Kathl. Auch der Juhekistler, ein Unikum der besonderen Art, versucht sein Glück bei der Kathl. Als plötzlich der Toni (Lenerls Bruder), der unschuldig im Gefängnis saß, auftaucht und von Klement in einer verhängnisvollen Situation mit dem Lenerl erwischt wird, zerbricht die Liebe des Klement zum Lenerl an Eifersucht und Stolz. Er wendet sich der Wirtstochter Sophie zu und gerät beim Versuch, ein Röserl als Treuebeweis aus der schwarzen Wand zu holen, in Lebensgefahr.



Nr. 5 „Der Gankerl von Berchtesgaden

oder Die stoanerne Sennerin“

Personen: 13 He, 4 Da

Volksstück mit Gesang und Tanz in 3 Akten und einem Vorspiel.

Der Kampf zwischen Jäger und Wilddieb, geschürt von der Liebe zu einer schönen Sennerin, bietet spannende und auch grausige Momente in Fülle und schlägt durch die überzeugende Darstellung jeden Zuschauer in seine Bann.



Nr. 4 „Anno 86

oder s`Ringerl und s`Röserl“

Personen: 15 He, 4 Da

Oberbayerisches Volksstück mit Gesang und Tanz in 3 Akten (4 Bühnenbilder).

Tragische und heitere Szenen schildern in geschmackvollem Wechsel den Tod von König Ludwig II. und das Schicksal eines unschuldig angeklagten Holzknechts.



Nr. 2 „Vergib uns unsere Schuld

oder s`Marterl am Auerberg“

Personen: 9 He, 2 Da

Ein Volksstück aus dem Bayerischen Oberland in 4 Akten.

Der alte Buacherbauer von Au steht in Todfeindschaft mit dem Büchlerbauern, weil er denselben im Verdacht hat, seine Sohn Flori erschossen zu haben. Er kann im Vater unser nicht weiter beten als bis „Vergib uns unsere Schuld“, sagt er. Der Verdacht war falsch, der tot geglaubte Buacherflori kehrt nach langen Jahren als österreichischer Oberst zurück.



Nr. 1 „s`Almröserl oder Jenneweins Ende“

Personen: 13 He, 4 Da

Oberbayerisches Volksstück in 5 Akten (7 Bühnenbilder).

Im Mittelpunkt dieses Stückes steht Georg Jennewein, der Wildschütz, der in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts in den Schlierseer Bergen, durch Jägershand seinen Tod fand. Das Stück wird als das beste Wildererdrama bezeichnet und erlebte schon weit über tausend Aufführungen. Das Stück ist abwechslungsreich an höchst dramatischen und auch komischen Szenen.

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