Nr. 210 „Die Theaterprob“

Personen: 5 He, 3 Da

Beim Obermoar-Wirt ist die erste Theaterprob angesetzt. Der Obermoar weiß aber nichts davon. Als er erfährt, dass auch noch seine Tochter Marianndl und er Untermoar-Hiasl ein Liebespaar spielen sollen, wirft er die ganze Gesellschaft hinaus. Mit einem sogenannten „Theaterspiel“ können sie den Obermoar doch noch umstimmen.



Nr. 208 „Der Vetter aus Dingsöd“

Personen: 3 He, 2 Da

Der arme Toni steht schwer unter dem Pantoffel seiner besseren Hälfte, bis der beherzte Vetter nach lustigen Zwischenfällen den feuerspeienden Drachen zu einem zahmen, braven Weiberl macht. – Das ganze Stück ist eine unwiderstehliche Einladung zum Lachen.



Nr. 207 „Der Stieglitz und sei

Zeiserl“

Personen: 4 He, 1 Da

Schöne Frauen schaffen immer Verwirrung. Doch hier hat alles seine Richtigkeit und das Lachen des Publikums wird es Ihnen bestätigen.



Nr. 205 „Der schlaue Simerl oder

Die Rache der Mena“

Personen: 3 He, 2 Da

Geld hat er viel, der reiche Goldmüller, aber an Hirn fehlt`s ihm gewaltig und so kommt es, dass er dem schlauen Simerl zum Opfer fällt, sehr zum Vergnügen des lachenden Publikums.



Nr. 201 „Die Horoskope der Cäcilie“

Personen: 1 He, 3 Da

Cäcilie macht sich einwenig in Astrologie. Was dabei herauskommen kann, wenn sich ein kleiner Fehler in den Horoskopen einschleicht, verrät dieser kurze, lustige Schwank.



Nr. 200 „Der Frosch“

Personen: 2 He, 2 Da

Der Speckbacher glaubt einen Frosch verschluckt zu haben. Dauernd hüpft etwas in seinem Magen herum. Deshalb passt es ihm auch nicht, dass seine Tochter Julie mit dem Unken-Sepp (Unke = Frosch) liiert ist. Ein merkwürdiger Professor heilt den Speckbacher und bringt Julie und den Sepp doch noch zusammen.



Nr. 196 „Da brochane Kruag“

Personen: 5 He, 4 Da

Beim Amtsrichter Adam in Hausham gibt`s einen neuen Fall zum verhandeln: Da brochane Kruag. Für den Amtsrichter Adam wär`s so einfach, wenn da nicht der neue Justizrat Walter wär. Anfangs ist jeder verdächtig, doch am End` kommt es dann doch ganz anders als erwartet.



Nr. 195 „Der Goldhofer-Simmerl

auf Brautschau“

Personen: 3 He, 3 Da

Der Simmerl kommt zum Kreuzhofbauern auf Brautschau. Die Tochter Reserl will aber nicht den Simmerl zum Mann. Beim Besuch Simmerl`s am Hof, läßt sie sich etwas einfallen, was zu einigen lustigen Verwechslungen, jedoch gutem Ende, führt.



Nr. 186 „G`schleckate Mannsbilder“

Personen: 3 He, 1 Da

sh. weihnachtliche Ein- und Mehrakter.



Nr. 181 „Das Saisongspusi“

Personen: 3 He, 2 Da

Der Riedhofbauern-Sepp geht im Sommer gern zur Tanzmusi. Dass er dabei zu einigen Fraueng`schichten kommt, lässt sich nicht vermeiden. Doch jetzt soll er eine Sommerfrischlerin aus Hamburg die Heirat versprochen haben. Was sich daraus entwickelt, sehen sie selbst.



Nr. 177 „Michl`s Soldatenstreich“

Personen: 2 He, 3 Da

Genau um einen solchen Streich geht`s, bei dieser Manöverposse in einem Akt.



Nr. 176 „Sternecker hat Hausball“

Personen: 5 He, 2 Da

Der Sternecker will einen Hausball auf seinem Hof feiern. Er braut hierzu eigenhändig einen Punsch. Lädt dazu auch seine Freunde ein. Auf dem Ball will er die Verlobung seiner Tochter bekannt geben. Doch es kommt ganz anders. Bei der Punschzubereitung hat der Sternecker statt der Rotweinflasche die Koliktropfen für seine Rösser erwischt. Der Auswirkungen der Medizin zeigen sich bald. Nach einigem Durcheinander kommt es aber zum Schluss doch zum Guten.



Nr. 173 „Pantoffelhelden“

Personen: 4 He, 2 Da

Der Kleinhäusler Hyronimus und der Gemeindediener Simmerl sind die Helden bzw. Pantoffelhelden dieses lustigen Spiels. Sie haben beide dem tüchtig zugesprochen. Hyronimus will nun den Simmerl, der einen noch größern „Wagler“ hat als er, einen Streich spielen. Er verkleidet sich als Frau, spielt dem Simmerl seine Alte, und will ihn von der Wirtschaft heimjagen, wie ja tatsächlich schon öfters der Fall war. Aber mitten unter der schönsten Szene stürmt, mit einem Besenstiel bewaffnet, die Kreszenz herein, die Alte des Hyronimus, dem nun das gleiche Schicksal ereilt, das er dem Simmerl zugedacht hat. Aber es dauert nicht lang, bis auch der Simmerl von seinem „braven Weiberl“ heimgeholt wird.



Nr. 172 „Die fidele Mondfahrt“

Personen: 3 He, 1 Da

Der Wurzenbauer Franzl und das Brummbauer Lieserl haben sich gern und wollen heiraten. Aber das hat einen Haken. Ihre Väter sind nämlich grundsätzlich dagegen. Doch der Franzl bringt es schließlich fertig, dass die beiden Dickschädel doch noch nachgeben.



Nr. 168 „D`Nahderin is da“

Personen: 3 He, 5 Da

Es ist schon etwas Gemütliches um einen Heimgarten in einer Bauernstube. Die Austragsmutter, die Bäuerin, Burschen und Mädchen, alle sitzen sie in der heimeligen Stube beisammen und noch jemand ist da, die Nahderin, die zur Zeit auf dem Hof arbeitet. Da weiß man so allerlei zu erzählen, die Austragsmutter plaudert von früheren Zeiten, die Burschen spielen auf Zither und Gitarre und zwischendurch werden die alten Lieder gesungen.



Nr. 166 „Dem Sunnleitner sei Fernseher“

Personen: 4 He, 2 Da

Dienstboten sind heutzutage rar. Das weiß auch der Sunnleitnerbauer. Und weil er gerade einen Knecht und eine Magd für seinen Hof sucht, bestellt er sich einen Fernsehapparat und glaubt nun, leichter jemanden zu bekommen, wenn mit dem Fernseher abends Unterhaltung im Haus ist. Kreszenz, sein Weib, wettert nicht schlecht über den Teufelskasten und meint, es wär gescheiter, wenn der d`Vroni, die Tochter, heiraten ließ, damit endlich einmal ein junger Bauer auf den Kommt. s`Vronerl wär damit freilich einverstanden, denn sie hat einen tüchtigen Bauernburschen gern, den Bachbauern-Ferdinand. Aber der Sunnleitner ist dagegen. Erstens fühlt er sich selber noch zu rüstig, um den Hof zu übergeben, und zweitens hat er mit dem Vronerl was anderes vor. Doch geschieht da so allerlei, für den Sunnleitner gerade nichts Angenehmes, dass er schließlich gern die Einwilligung gibt, daß die Vroni ihren Ferdinand heiraten darf.



Nr. 165 „Der rettende Kuachatoag“

Personen: 3 He, 2 Da

So gern möchte der Thoma jeden Mittwoch zum Kartenspielen gehen, wenn ... ja, wenn der Herr des Hauses, und das ist eben nicht er, sondern seine Bäuerin, nicht anderer Meinung wär. Ein Wirtshausbesuch jeden Samstag wär Sach genug, meint sie. Er soll nur brav daheim bleiben, sie bäckt ihm dafür einen schönen Kuchen. Doch der Thoma glaubt nicht, dass sie sowas zusammenbringt, nachdem sie noch nie einen Kuchen gebacken hat. Sie schließen eine Wette ab, der Thoma soll, falls der Kuchen nicht gelingen sollte, seinen zweiten Ausgang in der Woche kriegen. Es geht schon drunter und drüber, bis der Thoma am Schluss seinen zweiten Ausgang genehmigt bekommt, der ihm auch viel lieber ist als der Kuchen, der allerdings nicht mehr fertig wird.



Nr. 164 „Der verflixte Kuhhandel“

Personen: 4 He, 2 Da

Der Leitnerbauer hat eine Kuh zum Verkaufen. Er wird mit dem Viehhändler über den Preis bald einig und glaubt, er könne mit dem Handel zufrieden sein. Als ihm aber nun der Martl, sein Sohn, vorrechnet, dass er die Kuh um gute hundertfünfzig Mark zu billig hergegeben hat, da wird ihm schon etwas anders zumut. Afra, die Bäuerin, jammert um das schöne Geld und meint, es wär überhaupt schon längst an der Zeit gewesen, dem Martl den Hof zu übergeben. Dies scheitert jedoch daran, weil der Martl die Rosl, die Magd vom Leitnerhof heiraten möchte, ein sauberes, fleißiges Dirndl mit nur einem Fehler: Sie ist keine reiche Bauerstochter, wie sie eben dem Leitnerbauern vorschwebt.



Nr. 163 „Die Zwillings-Gspusi“

(2 kurze Akte)

Personen: 4 He, 4 Da

Die Zwillings-Söhne vom Brandnerhof haben sich in die Zwillingstöchter vom Reindlhof verliebt; der Hans hat`s Hannerl und der Franzl des Lieserl. Das wär soweit alles in Ordnung, wenn nicht die Theres, die Bäuerin vom Reindlhof, dagegen wär. Aber der Brandnerbauer ist ein schlauer Bauer und er hat eine gute Idee, wie er den Jungen helfen kann. Und so wie er werden auch die Zuschauer schmunzeln, wenn die Reindlhoferin kleinlaut angekrochen kommt und schließlich ihre Einwilligung gibt, dass ihre Töchter dem Brandner seine Buben heiraten.



Nr. 162 „Sternecker lernts Auterlfahrn“

Personen: 4 He, 2 Da

Wie es sich für einen modernen Bauern gehört, will der Sternecker die Fahrschule und Auterlprüfung machen. Wenn nur die vielen „Parigrafner“ und die vielen Hebel am Fahrzeug nicht wären! Zweimal ist der Sternecker schon durchgefallen, trotzdem er schon zehn Jahre Bürgermeister gewesen war. Mutter und Tochter raten dem Vater von weiteren Versuchen ab. Die Sterneckerin sähe es viel lieber, wenn ihre Zenzl den Pointner Jakl heiraten tät. Aber da besteht eine jahrzehntelange Feindschaft zwischen dem Sternecker- und dem Pointnerhof, die schließlich durch die List der beiden Liebsleut in Frieden umgewandelt wird. Der Sternecker bekommt am Schluß sein Auterl, die Zenzl ihren Jakl und der Viehhändler Dachser seine beiden Kälberküh.



Nr. 160 „Der Trauminet“

Personen: 3 He, 2 Da

Schon lange will der Obermoar seinem Sohn, dem Hias, den Hof übergeben und redet ihm immer wieder zu, er soll sich endlich einmal eine Hochzeiterin suchen. Aber der Hias „geht jedem Weiberleut aus`m Weg, wia der Teifi an Weihwasser“. – Einer unserer Schlager !



Nr. 153 „Sternecker am Scheibenstand“

Personen: 9 He, 1 Da

Als Vorstand des Schützenvereins stellt der Sternecker diesmal beim Preisschießen seinen Mann. Die „Strohschießen“ sind ein alter bayerischer Brauch: Die Preise werden in Strohbauschen versteckt und dann am Schluss von den Gewinnern ausgepackt. Zum fünftenmal will der Sternecker sein goldgerändertes Nachthaferl dabei anbringen und zum fünftenmal bleibt es ihm selber. Der alte Alisi kriegt als „Zielerer“ ein Kügerl in das Sitzfleisch und noch viel anders Lustiges passiert.



Nr. 144 „Sternecker und die

Fahnaweih“

Personen: 4 He, 3 Da

Eine Fahnaweih ist im Dorf und der Sternecker als Vorstand ist dazu ausersehen, die Fest- und Begrüßungsansprache zu halten. Es geht aber schon gut an: er hat verschlafen und erst die Musik der einziehenden Verein und die Böller reißen ihn aus seinem Weiher. Dann findet er seine Red` nimmer, beim Anziehen reißen die Knöpf, das Kragenknöpfl ist verschwunden und so fort. Und zwischenhinein kommen die Vorstandsmitglieder und drängen zur Eil. Die Weiberleut versagen bei der Mithilfe ganz und gar und nur der Roßknecht, der Lenz, weiß immer noch einen Ausweg. Aber es hilft alles nichts mehr. Der Festgottesdienst ist aus und der Sternecker hockt immer noch verzweifelt und halb angezogen in der Stuben. Da kommt die Wirtsdirn mit der erlösenden Botschaft: wegen des plötzlichen Regens hat der Herr Pfarrer Festrede und Predigt gleich miteinander in der Kirche gehalten und der Sternecker ist heraus aus der Misere.



Nr. 143 „Bessere Herrschaften“

– schriftdeutsch –

Personen: 2 He, 2 Da

Frau Stieglitz, Dame aus der „besseren“ Gesellschaft eines Kurortes, vermietet ihre Betten auch , aber nur an „bessere“ Herrschaften. Was soll man da machen, wenn man, wie die Herren Turtelhahn und Schwengel nur ein Kramer und ein Vertreter ist, aber trotzdem anständig wohnen möchte. Ganz einfach: man tut so, als ob man weiß der Teufel wer und was sei, gibt auch seiner Tochter einen ansehnlichen Namen und benimmt sich gegenseitig mit viel Müh und Plag no ja halt so, wie sich „bessere“ Leut benehmen, damit ja keiner merkt, dass der andere... Aber schließlich und endlich kommt der ganze Schwindel auf. Alle sind darob, um es ehrlich zu sagen, herzlich froh, die Urschel des Kramers Turtelhahn kann sich ungeniert in die standesgemäß gewordenen Arme des Vertreters Schwengel werfen und schließlich schickt sich auch Madam Stieglitz in das Unabänderliche, weil sie merkt, dass Geld Geld bleibt. Bis es aber so weit ist, gibt es eine Menge zu lächeln, zu lachen und zu grinsen.



Nr. 141 „Der alte Hut“

Personen: 2 He, 2 Da

Er gehört eigentlich dem Scherenschleiferlenz, der Hut, und er will ihn nicht verkaufen, um alles in der Welt net, schon gar net an die Leitner Burgl. Aber ihre Haushälterin, die Wally, ist schnell mit ihn fertig: Für drei Mark ...! Aber zu was, werden Sie fragen, braucht denn die Burgl einen alten Hut, noch dazu einen von einem Scherenschleifer – Pfüat di Gott, wer möchte den schon aufsetzen, außer ihm selber? Vom Aufsetzen ist natürlich auch keine Red. Aufg`hängt soll er werden auf dem Kleiderrechen in der Stube, sonst nix. Dort nämlich wird er den Fritzl Gruber, wohlbestallten Forstadjunkt und leider sehr zurückhaltender Hausfreund der Burgl, in eine eifersüchtige Wut bringen, zu nicht geringer Freude der Burgl, die sich endlich mit ihm auskennt – und er sich mit ihr. Wie sowas ausgeht, ist bekannt.



Nr. 137 „Der Hochzeitshase“

Personen: 2 He, 1 Da

Das hätt er sich nicht träumen lassen, der Musikanten-Muckl, der Schnittlauch auf allen Suppen, dass ihn der Sauhas, der elendige Krampn, den er sich mittels eines Schlingerls, wie schon mehrere seiner Artgenossen auf die Brotzeit „besorgt“ hat, dass ihn der „lebenslänglich“ kostet. Aber da gibt’s kein Auskommen mehr: Der Jagerloisl erwischt ihn bei der Aktion, und der kennt kein Erbarmen: Entweder in den Zeiserlkäfig oder – die Kathi g`heirat, wie man`s versprochen! Denn die ist dem Loisl seine Schwester und er lässt mit ihr net Schindluder treiben. So tut der Muckl. wohl oder übel, den Verspruch an Ort und Stelle. Die Kathi ist überglücklich und der Muckl? – no, der wird es gewiss auch noch, wenn er einmal weiß, dass im Ehestand nicht gar so ungut leben ist, wie mancher Herumtreiber meint.

Nr. 136 „Die Wunderkur oder

Der listige Wandergesell“

Personen: 3 He, 2 Da

Sie können zueinander nicht kommen, die Babett und der Alexander, denn seiner Mutter passt es nicht und die ist ein Drachen, der den behäbigsten Gemütsmenschen aus dem Gleichgewicht bringen kann. Was also tun? Denn forsch und schneidig, nein, das ist der Alexander ganz zuletzt. Die Tragödie der unglücklichen Liebe wäre nicht auszudenken, wenn – ja, wenn nicht der rettende Zufall justament einen Handwerksburschen vorbeischickte, der dem Alexander und der Babett ein Rezept zusteckt, dem sogar die Massivität der Waldeckerin nicht gewachsen ist. – Näheres über die wunderbare Sinnesänderung wird hier nicht verraten.



Nr. 135 „Das Wunderkind“

Personen: 3 He, 2 Da

Die Eheleute Leitner sind in völliger Aufregung, denn sie haben vom Vetter Eustachius, auf dessen Hof sie wohnen, einen Brief erhalten, in dem er seine plötzliche Genesung und den damit verbundenen Besuch ankündigt. Nun ist guter Rat teuer, haben sie doch dem Vetter jahrelang vorgemacht, einen mittlerweile 12jährigen musizierenden Sohn namens Hansl zu haben!
Ob und wie es ihnen gelingt, noch rechtzeitig das sogenannte "Wunderkind" aufzutreiben und welch lustige Situationen dabei entstehen können, zeigt dieses unterhaltsame Stück.




Nr. 133 „Sternecker und sein

Westenleibl“

Personen: 5 He, 1 Da

Diesmal fängt der Sternecker gar schon vor der Bühne, unter den Zuschauern, das Granteln und Pulvern an. Kein Wunder! Sein grünsamtenen Westenleibl ist weg. Sein Westenleibl mit den vierundzwanzig silbernen Frauentalerknöpfen, in dem schon sein Urahn um sein Dirndl grauft hat, in dem sein Großvater beim Haberfeldtreiben ein Kügerl hinaufgezunden bekam. Das halbe Dorf stellt der Sternecker auf den Kopf, um sein Westenleibl zu finden, bis es der Herr Doktor entdeckt – unterm Hemd vom Sternecker. Da ist auf einmal alles gut und in schönster Ordnung.



Nr. 131 „Giftige Schwammerl“

Personen: 3 He, 2 Da

Dass einer ein Viel- und Dauerfraß ist, das soll es geben, ist noch nicht das Schlimmste und, wenn auch nicht gerade eine Tugend, so doch verständlich – bei einem Menschen, denn das Vieh frisst nicht mehr als ihm gut tut! Wenn aber die Fresswut auch noch auf das Fremde übergreift, dann ist es freilich aus mit der Gemütlichkeit. Natürlicherweise also hat der Lois, Senn auf der Griesalm, eine Stinkwut auf seinen Almknecht, den verfressenen Simmerl, der ihm seinen Butter und Käs in unverschämten Mengen damischhaut. Doch, g`wiss weiß man`s net und wie dahinterkommen? Einfach! Man lässt den Simmerl mit einer Schüssel Schwammerlsuppen allein, aus der er voreilig frisst, macht ihm weis, dass es giftige Schwammerl gewesen wären, worauf der Simmerl in seiner Sterbensangst prompt seine übrigen Verstöße gegen das 7.Gebot beichtet, zu spät merkend, dass er in ein ganz abgefeimt gestelltes Eisen getappt ist. – Dieses Stück wird immer wieder gern aufgeführt.



Nr. 129 „Die dappige Verwandtschaft“

Personen: 5 He, 2 Da

Besagte Verwandtschaft ist natürlich in Wirklichkeit gar nicht dappig, sondern tut nur so, um einen, ihr zwar nicht näher bekannten, aber in schlechtem Ruf stehenden Hochzeiter der Tochter abzuschrecken. Alles haut wunderbar hin: Der unerwünschte Bräutigam zieht sich fluchtartig zurück, aber – es stellt sich heraus, oh Schreck, dass er gar nicht derjenige war, der wo, sondern ein braver Bursch und eine gute Partie noch dazu, etc. – Das alles hat fast gar keinen, wie man so sagt, Sinn, will und braucht auch keinen haben, denn es ist eine Gaudi für ausgelassene Spieler, ein noch ausgelassenes Publikum, für ausgelassenste Gelegenheiten und wirklich zum Kranklachen!



Nr. 123 „Der stoareiche Hochzeiter“

Personen: 4 He, 2 Da

Der Girgl war, so glauben die Leut, einmal in Amerika. Und noch dazu glauben sie, daß er deswegen auch, insgeheim versteht sich, einen Haufen Geld haben müsse. In Wirklichkeit freilich hat der Girgl einen ...! Er will aber den Leuten ihren guten Glauben auch nicht nehmen, denn so lässt es sich leichter leben. Als ihn aber eine „kleine Gripp“ gach umwirft und er sehen muss, dass es allen Kondolenten, die an sein Bett kommen, das sie für sein Totenbett halten, nur um sein Geld geht, da wirft er den ganze Schwindel über den Haufen. Nun gibt es zwar lange Gesichter, aber auch wieder reine Luft und noch dazu bleibt ihm seine Annamirl, die ihn immer schon und auch ohne Geld gern gehabt hat. – Eine Mordsgaudi, nicht ohne Sinn.



Nr. 115 „Die Preiskuah“

Personen: 3 He, 2 Da

Diese Preiskuah, das ist die Fanni vom Obermoser. Daneben hat dieser freilich auch noch eine Tochter. Neben dem Interesse für sein preisgekröntes Preisvieh hat aber zur Zeit nichts anderes mehr Platz, vor allem nicht der Gedanke, dass einer zu ihm kommen könnte nicht nur wegen seiner Kapitalkuah, sondern wegen seinem heiratsfähigen Dirndl. Bei der Bäuerin wiederum scheint es grad umgekehrt zu sein. Kurz und gut: Der Simmerl, der eigentlich um die Hanni gekommen wär, trifft auf den Bauern, der ihm die Fanni aufdrängt, den Martl, der die Fanni wollte, lässt die Bäuerin nicht mehr aus, bis er als frischgebackener Hochzeiter heimfährt.

– Der Dauerrenner des Verlages!



Nr. 105 „Der Hypnotiseur“

Personen: 3 He, 3 Da

Ein zänkisches Weib, ein nicht ganz gescheiter, aber in sein schmähliches Joch sich doch nicht ohne Widerstand beugender Bauer und Hausherr und eine ausgewachsene Verwechslung in Zusammenhang mit einem von solchem Widerstandsgeist eingegebenen Hausputsch, das alles gut gemischt, gibt – den Hypnotiseur.



Nr. 99 „Das verflixte Eierkörberl

oder Die goldene Hochzeit“

Personen: 0 He, 5 Da

Was werden Sie schon wissen von den Sorgen einer in Ehren grau und grantig gewordenen, der kalttötenden Konkurrenz hilflos ausgelieferten Milch- und Molkereiwaren-Handlungsbesitzerin? Oh, ich sehe Sie schon lächeln! Aber seien Sie gerecht! Lächeln oder auch grinsen Sie doch erst nachdem oder während dieses reizenden Spiels.



Nr. 98 „Sternecker und der

Turnverein“

Personen: 6 He, 2 Da

Ja, er lebt noch immer, unser Xaver Sternecker, und ist gerade im Begriff Bürgermeister zu werden. Aber dieser Turnverein – oder ist es nur der Vorstand? Aber sehen Sie lieber selbst, wie das in Mintraching zugeht, wenn man einen neuen Bürgermeister braucht. Das gehört sich doch fast für einen gewissenhaften Bürger.



Nr. 92 „Der Glückstaler“

Personen: 4 He, 2 Da

Nein, diese Eigenmächtigkeit der Jugend von Heute! Bemühen sich doch der Vater und ach, auch die Mutter, jedes für sich, so anstrengend und wohlmeinend um ein rechtschaffendes Mannsbild für ihre Liesl, und da untersteht sich der Fratz, dieses missratene Kind ehrlicher, unbescholtener Leute ...! Reden wir nicht weiter. Es ist einfach nicht zu glauben! Man muss sowas mit eigenen Augen gesehen haben! Und, im Vertrauen gesagt: zum Lachen ist es trotz allem!



Nr. 82 „Schneider Zwirns Geburtstag“

Personen: 3 He, 2 Da

Wenn du dich nimmer naussiehgst, dann stellst dich deppert! Diese alte Faustregel hat schon vielen in den unmöglichsten Situationen geholfen. Es wäre ein Wunder, würde sie bei der hochwohllöblichen, aber notigen Familie Zwirn versagen, noch dazu, wo sich doch gleich zwei deppert stellen.



Nr. 80 „D`Heiratsanzeig“

Personen: 3 He, 1 Da

Alt gfreit, hat schon manchen gereut, denkt sich der pfiffige Blasi und hält also aus reiner Nächstenliebe den heiratswütigen Hirglreiter derart zum Narren, dass ihm jede Lust und Freunde auf eine verspätete Ehe gründlich vergeht und er schließlich einsieht, dass man derlei Unternehmungen besser den Jungen überlässt: dem Blasi und der Zenzi nämlich. – Eine köstliche Gaudi!



Nr. 71 „Sternecker und sein

neues Bier“

Personen: 7 He, 2 Da

Ja, der Sterecker braut sich sein eigenes Bier, aber ...! „A Rizinusöl is a Honigwasserl dagegen!“ behaupten seine missgünstigen Freunde. Und doch bringt er sie alle mit seinem „Volkseinheitsbier“, wenn auch auf etwas ungewöhnliche Weise, dahin, wo er sie haben möchte.



Nr. 62 „Sternecker und die

Spritzen“

Personen: 8 He, 2 Da

Dass der Irber, als es bei ihm brannte, in die Spritzen einen Putzhadern geworfen hat, dass ihr der Blaserer ausging, von wegen der – hohen Brandversicherung – weiß natürlich kein Mensch. Drum muss sich also der Spritzenwart einiges sagen lassen, weniger wegen seiner schlechten Spritzen, aber weil er in die Tochter des Feuerwehrhauptmanns Sternecker verschossen ist, was dieser absolut nicht leiden will.



Nr. 57 „Sternecker und die

Fleischfliagn“

Personen: 6 He, 1 Da

Eigentlich ist sie gar nicht so grantig, diese lustige G`schicht, denn der Streit, ob Fleischfliagn oder Weinbeerl findet ein feuchtfröhliches Ende.



Nr. 54 „Sternecker setzt im

Fußballtoto“

Personen: 4 He, 2 Da

Der große Lachschlager um einen volkstümlichen Sport.



Nr. 47 „Der Schuß nach hinten“

Personen: 3 He, 3 Da

Der Michlbauer ist schon lange giftig auf den Redlbauern, aber als er ihm eine böse Suppe einbrocken will, erwischt er die falsche Medizin und ist selber der Lackierte, der unter fürchterlichen Schmerzen seinen Rachegelüsten abschwört.



Nr. 43 „Das falsche Ziel“

Personen: 3 He, 2 Da

Wenn so ein alter Esel, wie der Hirschbartl noch auf Freiersfüßen geht, dann kann schon sein, dass er das falsche Ziel aufs Korn nimmt, statt dem Fuchs den Hund erschießt und statt der jungen Zenzi die Kathrein heiraten muss. Doch alles ist halb so schlimm und findet unter dem Lachen des Publikums sein fröhliches Ende.



Nr. 42 „Unterm Pantoffel“

Personen: 4 He, 1 Da

Wahrhaft unterm Pantoffel steht der geizige Limplbauer und seine Alte vergönnt ihm nicht einmal eine Maß Bier beim Lamplwirt, sodass er eine Ausrede suchen muss, die ihm einen Zahn kostet, aber auch seiner Alten den Giftzahn ausbricht. – Lachen von Anfang bis zum Ende.



Nr. 31 „Der Hoferbe muaß her“

Personen: 3 He, 3 Da

Wie man das macht, wenn es auf üblichen Wege nicht geht, erfahren Sie hier und die glückliche Lösung wird von jedem Publikum mit nicht endenwollendem Lachen aufgenommen.



Nr. 16 „Der Wunderdoktor oder

Das Finanzamt als Lebensretter“

Personen: 4 He, 3 Da

Der Salzhuberbauer ist krank uns soll schwitzen. Alle Bemühungen des Baders Fankerl sind vergeblich. Da kommt der Steuerbote und der Salzhuber schwitzt, dass ihm das Wasser nur so herunterläuft. – Bereits die 4.Auflage zeigt, dass dieses Stück immer wieder gern gespielt wird.



Nr. 14 „Der Sühneversuch“

Personen: 5 He, 2 Da

Doch wehe, wenn sie losgelassen ... Die Weiber natürlich. Doch hier findet alles wieder ein gutes Ende, das in einem Meer von Lachen untergeht.

– Auch für die Weihnachtszeit geeignet.



Nr. 13 „Der schlaue Wenzel oder

Der Kampf mit dem Drachen“

Personen: 2 He, 2 Da

Jeder hat Angst vor seiner Schwiegermutter, aber nicht jeder hat einen schlauen Wenzel als Retter aus schwiegermütterlicher Bedrängnis.



Nr. 12 „Der Schuster als Millionär

oder Die lieben Freunde“

Personen: 6 He, 1 Da

Es ist zu köstlich, wie der Schuster von seiner Millionenerbschaft allen seinen Freunden einen großen Betrag verspricht und dabei ganz übersieht, dass er schon mehr versprochen hat, als er bekommt.



Nr. 9 „Der geprellte Wirt“

Personen: 4 He, 2 Da

Die Liebe macht erfinderisch und auch der schlaueste Wirt fällt mal herein.

– Eine kaum zu bewältigende Arbeit für die Lachmuskeln.

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