Nr. 209 „s`Christkindl kommt ins

Austragsstüberl“

Akte: 1 – Personen: 3 He, 3 Da, 2 Kinder

Das Leben auf dem Zachesenhof ist gestört durch den Streit des Jungbauern mit seinen Eltern. Am Hl. Abend will die Jungbäuerin Frieden stiften. Der Bauer schlägt jedoch aus. Während der Bescherung kommt es zu einer Aussprache mit den Dienstboten, die kündigen wollen, weil Ihnen der ewige Zank die Freude am Schaffen stiehlt. Erschreckt durch die harten Worte, die dabei fallen, verlassen die beiden Kinder der Jungbauernleut heimlich das Haus. Alles Suchen ist vergebens. Da öffnet sich die Tür und an ihren Händchen führen die beiden Kinder ihre Großeltern, die sie aus dem Zuhäusl geholt haben, in die Weihnachtsstube. Unter dem Lichterbaum und unter dem Läuten der Weihnachtsglocken wird endlich auch auf dem Zachesenhof der Friede der Weihnacht gefeiert.



Nr. 206 „Das Christkindl der

Heuhoferin“

Akte: 1 – Personen: 3 He, 2 Da

Für die Heuhoferischen scheint es ein trauriges Weihnachtsfest zu werden. Ihr Sohn ist bei einen Unfall um`s Leben gekommen. Die beiden Alten wissen nicht mehr, für was und wen sie noch arbeiten und leben sollen. Da findet ihr Knecht bei einer toten jungen Frau einen weinenden Säugling. Er bringt ihn mit auf den Hof und hofft, dass die Bäuerin ihn aufnehmen wird. Es stellt sich heraus, dass ihr Sohn in der Stadt ein Verhältnis mit einer Frau hatte und das Kind somit ihr Enkel ist.



Nr. 199 „O du frühliche...“

Akte: 2 (1 Bühnenbild) – Personen: 3 He, 3 Da

Fünf Jahre sind der Anderl und die Rosl verheiratet und immer gut miteinander ausgekommen. Nur einen Fehler hat die Rosl: ihre unbegründete Eifersucht, die dem Anderl schon viel Kopfzerbrechen gemacht hat. Einen Tag vor dem Hl. Abend kommt es durch ein Missverständnis wieder zu einer Eifersuchtsszene, woran Rosls Nachbarin mit ihrer Ratscherei schuld ist. Anderl wird ausquartiert und muss in der Stube auf dem Sofa schlafen. Er findet sich ab mit seiner Lage, in die er unschuldig hineingeraten ist, und hat an das Christkindl nur den einen Wunsch, es möge doch der Rosl die Eifersucht nehmen. Am Hl. Abend klärt sich alles auf und der Weihnachtsfriede kehrt in alle Herzen ein.



Nr. 187 „D`Maus-Loibla“

Akte: 1 – Personen: 3 He, 1 Da

Schwäbische Version von Nr. 186, sh. unten.



Nr. 186 „G`schleckate Mannsbilder“

Akte: 1 – Personen: 3 He, 1 Da

Es ist schon ein Kreuz, wenn man so g`schleckate Mannsbilder im Haus hat. So oft die Mutter ihre Laiberl bacht und noch so gut versteckt, sie sind immer wieder verschwunden, denn sie schmecken dem Großvater genau so gut wie dem Vater und dem Buben. Als ein Verstecken unter den Kasten auch nichts nützt und die Laiberl von den dreien wieder aufgegessen werde, da hat die Mutter eine pfiffige Idee. Sie erklärt den Mannsbildern, dass sie in die Laiberl a Mausgift nei`bacht hat – was natürlich nicht der Wahrheit entspricht – und da alle „Maus-Laiberl“ von den Mäusen aufgefressen wären, hätte sie jetzt endlich von den Sauviechern a Ruah und die Laiberl auch. Was das für eine Wirkung auf die 3 Mannsbilder gehabt hat und das Rhizinusöl dazu, das kann man sich vorstellen. – Ein originelles, reizendes Stück.

– Nicht nur für die Weihnachtszeit geeignet!



Nr. 170 „Der Weihnachtsbesuch“

Akte: 1 – Personen: 3 He, 2 Da

Schorsch, ein Automechaniker, hat seine Tante, die er als Bub zum letzten Mal gesehen hat, zu einem Weihnachtsbesuch eingeladen. Nicht ohne Grund, denn die Tante ist reich – und Schorsch, der sich selbständig gemacht und eine Werkstätte gebaut hat, will von ihr Geld zu leihen nehmen. Schorsch hat seinen Vetter Ludwig, der ihm nicht gut gesinnt ist. Bei diesem hat sich nun die Tante über Schorsch erkundigt. Ludwig schrieb nichts Gutes über Schorsch, dass es der nur auf ihr Geld abgesehen habe, und hat nun seinerseits auch die Tante auf Weihnachten eingeladen. „Bei ihrem Alter und ihrem Geld würde es sich rentieren, ihr einen schönen Lebensabend zu machen“, meint er. Nun, die Tante kommt, aber sie gibt sich nicht als die Tante zu erkennen, sondern als eine arme Frau aus. Und jetzt erst hat sich Gelegenheit, ihr beiden Neffen wirklich kennen zu lernen.



Nr. 157 „Die große Versuchung“

Akte: 1 – Personen: 4 He, 3 Da

Da ist der Franz Thalhofer, seine Frau und seine drei Kinder. Er arbeitet in einer Fabrik, schon viele Jahre, und der Chef hat großes Vertrauen in seine Treue und Zuverlässigkeit. Aber da kommt kurz vor Weihnachten überraschend ein Zahlungsbefehl für geliehenes Geld, und man kann es nicht zurückzahlen. Und dazu kommt noch jemand: ein Agent der Konkurrenzfirma, die so einen Mann wie den Thalhofer brauchen könnte und viel Geld anbiete. Die Not ist groß, die Versuchung groß, der alten Firma für Geld die Treue zu brechen. So kämpfen denn das Gute und das Böse gegeneinander im Franz und seiner Frau, wie sie es immer getan haben, solange diese Welt steht. Es sei noch gesagt, dass das Gute siegt, dieses Mal, und auch belohnt wird, so dass mit einem schönen Frieden, innen und außen, Weihnachten werden kann für den Franz und die Seinen.



Nr. 155 „Wenn die Barbarazweigl

blühn“

Akte: 3 (1 Bühnenbild) – Personen: 5 He, 2 Da

Wenn einem Dirndl die Barbarazweigl blühn, dann gibt`s eine Hochzeit, so sagt man. Aber bei der Wolfsgruber Agnes scheint das nicht wahr zu werden. Der Vater von ihrem Pauli ist nämlich der Girgisser, und das ist ein unerbittlicher Dickschädel, der einen alten Hass hat auf die Wolfsgruber-Sippschaft. Aber da kriegt der Girgisser plötzlich eine Deuter von oben. Hart am Tod liegt er da und braucht schnell Hilf, droben in der wilden Einöd. Und da sind es gerade die Wolfsgruberischen, die ihm helfen, der Chrisant, der ihm sein Blut gibt, und die Agnes, die ihn Tag und Nacht pflegt. Da tut es denn doch einen Ruck in dem eisenharten Grigisser. Er kapituliert endlich vor einer Lieb, die soviel größer ist als sein Hass, und die in der heiligen Nacht leibhaftig unter die Menschen gekommen ist.



Nr. 147 „Die Verlobung unterm

Christbaum“

Akte: 1 – Personen: 4 He, 2 Da

Die Verlobung, um die es geht, ist die der Feichtner Burgi mit dem Toni, dem Knecht am Feichtnerhof. Die beiden haben sich gern und wollen das am Heiligen Abend den Feichtnerleuten gestehen. Aber die haben sich ein anderes „Christkindl“ für ihre Tochter ausgedacht: den Herrenhofer Max und seinen Haufen Geld. Und der Knecht, der nichts hat, muss hinaus und fort. Aber es wird ihm Gelegenheit gegeben, zu zeigen, dass er es ist, der in Wahrheit etwas besitzt: ein Herz. Er ist es, der den Feichtner aus dem See zieht, als den das Eis nicht trägt, während der reiche Max, der nichts hat als sein Geld und sein erbärmliches Leben, sich drückt. Der Feichtner und die Feichtnerin sind nicht so verstockt, dass sie nicht einsähen: ein opferbereites Herz ist mehr wert als alles Geld in der Welt, und sie geben ihren Segen zu dem Bund, den sie doch nicht trennen könnten. – Man lasse sich durch den Titel nicht schrecken. Es ist wahr: manche Schmarrn von Weihnachtsstück verbirgt sich unter solchem und ähnlichem Titel. Aber der Titel ist nicht das Spiel. Unser Stück bemüht sich zumindest, ein Weihnachtsspiel zu sein, d. h. ein Spiel, dessen Geschehen mit dem der Heiligen Nacht in Beziehung steht.



Nr. 126 „Das große Hirtenspiel aus

Schwaben“

Akte: 1 – Personen: 3 He, 2 Da

Bärble erzählt dem alten Hannes wie ihr eine Frau und ein Mann begegnet ist. Als sie dem Paar den Weg zu einem Stall gezeigt hatte, fiel ein Stern herab in den Schnee. Die Hirten Michel und Bastel setzen sich nach getaner Arbeit zu alten Hannes. Während sie ein wärmendes Feuer anzünden, sprechen sie über einen wunderlichen Vorfall. In der verschneiten Landschaft steht eine Wiese bis vor einem Stall in voller Blüte. Hannes denkt darüber nach und kaum wagt er es zu hoffen, vielleicht wird die Prophezeiung wahr, dass der Sohn Gottes auf die Erde kommt. Michel lacht den Hannes wegen seiner Hirngespinste aus. Langsam sinken alle in einen tiefen Schlummer. Aus der Ferne hört man Engelsgesang. Die Hirten wachen auf, glauben aber geträumt zu haben und legen sich wieder zum Schlaf. Da erscheint ein Engel. Er verkündet den überraschten Hirten, dass heute nacht ein Kindlein zu Welt gekommen ist. Die Hirten sollen zur Krippe eilen. Der zerknirschte Michel schämt sich jetzt wegen seine Unglaubens. Frohen Herzens laufen das Bärble, der alt Hannes und die beiden Hirten zum Stall. – Das in Endreimen verfasste Weihnachtsstück ist ein meisterhaftes Beispiel dafür, dass die Mundart auch leise poetische Stimmungen vermitteln kann.



Nr. 125 „Das kleine Hirtenspiel aus

Schwaben“

Akte: 1 – Personen: 3 He, 3 Da

Der junge Hirte Michel macht fast alles verkehrt. Eben wollte er mitten im Schnee mit grünem Gras Feuer machen. Hans schilt ihn aus und gibt ihm ein Bündel Stroh. Michel erzählt, wie ein Stern in den Weiher gefallen ist und wie er dann im Wald eine feine Musik gehört hat und einen silbernen Vogel vor sich herfliegen sah. Hans muss es glauben, als ihm Michel eine silberne Feder zeigt. Erregt eilt Babettle herbei. Zwei Engel würden ihren Stall auskehren. Die beiden Hirten können vor Müdigkeit nicht aufstehen. Babettle wacht bei ihnen und sieht Maria und Joseph auf den Stall zugehen. Es wird taghell, die Hirten erwachen und ein Engel bringt die Botschaft vom neugeborenen Heiland. – Ein liebenswertes Spiel, besonders für Aufführungen mit Kindern geeignet.



Nr. 116 „Zwei Packerl Rauchtabak“

Akte: 1 – Personen: 5 He, 2 Da

Ein Holzknecht, der im Österreichischen in Arbeit steht, rauft sich in der Christnacht durch den Sturm, Eis und Schnee ins Bayerische herüber zu seinem Vater, um mit ihm die Heilige Nacht zu feiern. Zwei Packerl Tabak schwärzt er für ihn als Christkindl über die Grenze. Drüben, auf einem Berghof, will ihn halben Wegs sein Dirndl aufhalten. Aber trotz des Unwetters kämpft er sich weiter, bleibt im Sturm stecken. Die getreue Vev geht auf die Such, findet ihn. Trotzdem wären alle zwei elend erfroren, wenn nicht zur rechten Zeit das Christkindl zwei Holzknecht geschickt hätte, die auf dem Gang zur Mettn die Verschneiten finden. Auf dem Berghof wird sodann in freudigem Dank die Heilige Nacht gefeiert.



Nr. 112 „Gretls Weihnachtstraum“

5 Bilder – Personen: ca. 20 Kinder

Fünf Kinder machen am Heiligen Abend einen Weihnachtsbesuch in dem kleinen Häuschen im Walde, in dem die freundlichen Förstersleute wohnen, von denen sie jedes Jahr beschenkt werden. Unsere Gretl ist unter ihnen und auch sie bekommt ein Körbchen voll süßer Sachen und, weil sie für ihr Leben gern liest, ein Buch mit vielen schönen Geschichten. Und weil unsere Gretl so neugierig ist wie alle kleinen Mädchen, so will sie noch auf dem Heimweg etwas von den wundersamen Geschichten in ihrem Buch erfahren. Sie beginnt auf einem Baumstumpf sitzend zu lesen – und da geschieht es, dass die Wunderwelt eines Weihnachtsmärchens heraussteigt aus ihrem Buch und sie mitten hineinführt in den Himmel, denn es ist Heilige Nacht, die Nacht in der der Atem Gottes durch die Welt geht, dass sie singt und klingt wie nie sonst, so sehr die Menschen auch horchen.



Nr. 91 „Everls Weihnachtswunsch“

Akte: 1 – Personen: 3 He, 2 Da

Nicht nur ein Fest der Besinnung ist Weihnachten, auch eines der Freude. Man darf sich deshalb nicht wundern, wenn einem Autor dazu auch heitere Einfälle kommen. Der Autor will uns helfen, Weihnachten auch heiter zu feiern und wir können ihm dazu nur wünschen, dass sich mit seinem Everl und dem Pauli noch viele andere freuen!



Nr. 90 „Und es geschah in der Heiligen

Nacht“

Akte: 1 – Personen: 7 He, 3 Da

Ja, es geschah in der Heiligen Nacht, aber kann es nicht noch jeden Tag, jede Stunde geschehen, dass ein Mensch dem anderen unter die Achseln greift, wenn es nicht mehr weitergehen will und ist das nicht auch ein kleines Weihnachten, ein Andenken an jenes große Fest der Liebe? Das will uns der Verfasser mit diesem Einakter in seiner bekannt ansprechenden Art wohl sagen und es ist in der Tat ein schöner und guter Gedanke, der eine würdige Weihnachtsstimmung zu geben vermag.



Nr. 89 „Christnacht“

Akte: 5 (5 Bühnenbilder) – Personen: 14 He, 7 Da

Dieses Weihnachtsspiel gehört nicht zu den, im Land leider so zahlreich umherschleichenden Weihnachtsstücken süßlich sentimentaler Spielart. Es stellt uns mit unbarmherzigen Griff dem Ereignis gegenüber, das vor 2000 Jahren die Welt erlöste: Gottes Liebe schickt den Sohn zu den Menschen, dass er ihnen den rechten Weg weise. Ein Fest der Liebe also ist Weihnachten zuerst. Wie nötig ist es heute, das zu wissen und viel gute Wünsche geben wir diesem Stück daher auf den Weg!



Nr. 73 „s`Christkindl auf der Sunnleitn“

Akte: 2 (1 Bühnenbild) – Personen: 4 He, 4 Da

Von falscher Liebe verblendet, schenkt die Bäuerin auf der Sunnleitn ihr Vertrauen einem Unwürdigen und vergeht sich am Hof und ihrem Kind. In der größten Bedrängnis kommt ihr ein gütiges Geschick zu Hilfe und das Christkind kann auch auf der Sunnleitn wieder Einkehr halten.



Nr. 59 „... und Friede auf Erden“

Akte: 4 – Personen: 6 He, 4 Da

Weihnachtliches Volksstück in einem Vorspiel und 3 Akten.



Nr. 52 „Joggeli und Mareile“

Akte: 3 – Personen: 4 He, 2 Da, 12 Kinder

Ein weihnachtliches Spiel in altbayerischer Mundart in 3 Bildern mit einem Vorspruch und einem lebenden Schlussbild.



Nr. 49 „Crispin und die Räuber“

Akte: 4 – Personen: ca. 14 Kinder

Ein lustiges Kinderspiel mit Gesang.



Nr. 34 „Der Weihnachtsbrief des Peterl

Junghans“

Akte: 1 – Personen: 5 He, 2 Da

Misstrauen und falscher Verdacht erfüllt den Heimkehrer bei seiner Rückkehr nach langen Jahren der Gefangenschaft, bis der Christkindl-Brief seines Buben ihm ein schönes Bekenntnis der Liebe und Treue seiner Familie erbringt, das ihm und den Seinen Frieden ins Herz trägt. – Ein packendes Weihnachtsspiel, das bereits eine große Erfolgsserie hinter sich hat.

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